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Deutsche Post ANTWORT - Porto?

Category: WWW   — Published by goeszen on October 13, 2016 at 1:38 pm

Portosparen leicht gemacht!

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Wenn ein Brief an den Absender zurück soll - oft ist das bei Versicherungen/Anfragen/o.ä. so, auch gern wenn eine Werbeantwort zurück geschickt wird - und der Absender hat einen Vordruck beigelegt der diesen Aufdruck hat: "Deutsche Post ANTWORT" -
dann braucht man keine Briefmarke. Der Empfänger zahlt das Porto.

Vorausgesetzt, man nimmt einen Umschlag mit Fenster, und die maschinenlesbare Anschrift bleibt auch nach aussen sichtbar. Bei sog. Werbeantworten ist das "ANTWORT"-Schlüsselwort daher manchmal auf einen speziellen Umschlag gedruckt.

Was steckt dahinter?

Der Empfänger übernimmt das Porto - das ist die einfache Logik hinter dieser Regelung. Man will es einem Kunden einfach machen. Das Unternehmen, mit welchem du den Brief austauschst, zahlt dabei meistens nicht den Standard-Briefpreis, sondern einen vertraglich vereinbarten Massentarif. Das setzt aber auch voraus, dass der Brief für die Post einfach zu bearbeiten ist. Genau deshalb ist auch die maschinenlesbare Anschrift im Fenster so wichtig: Erkennt die Sortiermaschine das Layout nicht, muss der Brief von Hand sortiert werden - und das wird für die Firmen richtig teuer.

Für die Firmen ist das ein gutes System zur Kundenbindung. Unternehmen und Versicherungen nutzen diese Briefe als psychologische Einladung, damit du möglichst schnell und ohne Hürden antwortest. Du sparst dir den Gang zum Kiosk für eine Briefmarke, und das Unternehmen bekommt garantiert seine Dokumente zurück.

Das Ganze fügt sich übrigens perfekt in das Produktportfolio der Deutschen Post rund um Retouren und Rückantworten ein. Was im Paketbereich das vorfrankierte Retourenlabel für einen Online-Shop ist, ist der "Antwort"-Brief für den lästigen Papierkram. Also warum nicht davon profitieren und sich mal ein paar Cent Porto sparen. Also: Augen auf.

Nachklapp

Lustiges Detail: historisch ist das ein alter Hut. In den Anfangstagen des Postwesens, vor hunderten von Jahren, war es nämlich der absolute Normalzustand, dass der Empfänger den Brief bezahlte! Das sorge sogar gern für Ärger, wenn Leute ungefragt Post bekamen... Erst mit der Erfindung der Briefmarke im 19. Jahrhundert drehte sich das Prinzip um: Wer schreibt, der zahlt.

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